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Wort des Monats
Geh aufrecht wie die Bäume, sei sanft wieder Frühlingswind,
bewahre die Wärme der Sonne im Herzen und der Grosse Geist wird immer mit dir sein.
Weisheit der Navajo



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Krankensalbung

 
Sie ist Zeichen dafür, dass Gott dem Menschen ganz besonders dann nahe ist, wenn er krank ist oder gar im Sterben liegt. Sie ist eine stärkende Zuwendung Gottes an den Menschen in Krankheit, Alter oder vor einer schweren Operation. Die Krankensalbung wird auf persönliche Anfrage hin gespendet oder als Gemeinschaftsfeier – in der Regel in der Karwoche – in der Kapelle des Alterszentrums.

 
Abschied von der „Letzten Ölung“

Seit dem Konzil ist der Begriff „Letzte Ölung“ abgeschafft und durch den Begriff „Krankensalbung“ ersetzt worden.
Der alte Begriff erweckte den Eindruck, dieses Sakrament dürfe erst kurz vor dem Tod gespendet werden. Wenn der Priester zur „Letzten Ölung“ kam, wusste der Kranke: nun haben alle die Hoffnung aufgegeben…
Das Krankensakrament aber hat eine ganz andere, viel tiefere Bedeutung. Es kann und soll dann gespendet werden, wenn jemand eine schwere Krankheit zu tragen hat, vor einer schwierigen Operation steht oder sich einfach gebrechlich und schwach fühlt. In diesem Sinne wird jedes Jahr in der Karwoche die Krankensalbung an alle, die es wünschen, in der Kapelle des Alterszentrums gespendet.
Das Sakrament will Kraft und Ermutigung geben und in der Vergebung aller Schuld aufrichten und innerlich frei machen. Die Krankensalbung soll Begleitung zur Genesung, aber auch Stärkung für den Weg zum Sterben sein. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, den Priester möglichst früh ans Krankenbett zu rufen. Das Krankensakrament kann dann in aller Ruhe, möglichst auch im Kreise der Angehörigen gespendet werden. Wenn die Krankheit dann wirklich zum Sterben führt, kann der Priester selbstverständlich ans Sterbebett gerufen werden. Im Gebet und in einer möglichen Wiederholung der Krankensalbung soll dem Sterbenden und den Angehörigen Kraft in diesen schweren Stunden gespendet werden. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, wenden Sie sich bitte an mich.
Bernhard Schibli

 
Bernhard Schibli, Pfarrer
 



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